Gründung

Im Jahre 1952 konnten wir nicht ahnen, dass aus unserem sportlichen Wettkampf, einen selbst gebastelten Vogel von der Stange zu schießen, eine Schützenbruderschaft wächst, die aus dem Gemeindeleben der Sürenheide nicht mehr wegzudenken ist.

Wir freuen uns über die Entwicklung und wünschen der Bruderschaft stets engagierte Mitglieder, die bereit sind, diese Gemeinschaft mit dem Wahlspruch „Glaube – Sitte – Heimat“ weiterzuführen.

Die Gründer

Bild Manfred Schierl
Manfred Schierl

 

Bild Reinhard Stickling
Reinhard Stickling

 

Bild Arnold Edenfeld
Arnold Edenfeld

Auf dem Weg zur Wideischule haben die drei damals jungen Leute nach eigenen Angaben oft über einen sportlichen Wettkampf in Form eines Vogelschießens gesprochen, wie das bei Schützenfesten üblich ist.

Schließlich fand das Schießen dann auch statt. Ein aus Pappe gebastelter Vogel wurde auf einer hölzernen Stange befestigt, auf der Wiese hinter der Schmiede von Klemens Stickling aufgestellt und mit einer Armbrust, die Manfred Schierl sich heimlich bei seinem Bruder, Heinrich Schierl, ausgeliehen hatte, zerlegt.

Bild erster Vogel
Erster Vogel

Arnold Edenfeld holte nach hartem Kampf den Rest des Vogels von der Stange und wurde König im Reich der der Schützen. Bei Sprudel und Kuchen fand dieses kleine gemütliche Fest seinen Abschluss im Büro der Schmiede von Klemens Stickling.

Anzumerken bleibt, dass Siegfried Stickling Sprudel und Kuchen mit dem Fahrrad von der Bäckerei Heinrich Stickling – heute „Waldklause“ – geholt hatte. Der Bienenstich war auf dem Gepäckträger arg gedrückt worden und die Speichen waren voll Pudding. Eine Königin wurde nicht gewählt.

Von diesem Wettkampf wurde in der Schule geschwärmt und einige Mitschüler wollten beim nächsten Schießen auch dabei sein.

Leitspruch „Glaube – Sitte – Heimat“

GLAUBE heißt: Bereit sein für den Nächsten, Zeugnis als Christ geben, Vorbild sein, in allen Lebenslagen,
sich nicht abkapseln gegenüber anderen, für andere da sein.

SITTE heißt: Selbstloses Helfen, Schutz den Schwachen, den anderen in Schwierigkeiten unterstützen,
niemand wegen seiner Einstellung oder seines Glaubens verurteilen, vorurteilsfrei werden.

HEIMAT heißt: Wir stehen zu unserem Umfeld. Wir halten gute Nachbarschaft. Wir sind ein gutes Mitglied in unserer Gemeinde. Wir engagieren uns in Pfarrgemeinde und Ort. Wir bejahen unseren Staat. Wir bemühen uns um soziale Gerechtigkeit.

Ein paar Worte zur Entstehung der Jungschützenabteilung

Nach dem Manfred Schierl, Reinhard Stickling und Arnold Edenfeld im Jahre 1952 die Grundsteine für das Schützenleben in die Sürenheide gebracht haben, haben sich im Laufe der Zeit immer mehr Jugendliche um Waldemar Schieweck aufgehalten.1967 wurde Waldemar Schieweck zum Jungschützenkompanieführer gewählt .Die damaligen Jungschützen halfen damals dabei die damalige Schießanlage auf- und abzubauen. Im selben Jahr wurde auch der Erste Jungschützenprinz ausgeschossen,Franz-Josef Buschmann machte hier den „Goldenen Schuss“ und war somit der erste Jungschützenprinz.Erste Prinzessin war Roswitha Brink.

Am 3.6. wurde die neue Standarte der Jungschützen geweiht. Waldemar Schieweck hat für die Standarte 600,00 DM an Spenden gesammelt. Arno Becker holte in Mastholte den ersten Titel für die Sürenheide als Bezirksjungschützenprinz und durfte so am Bundesprinzenschießen in Vechta teilnehemen.[/bscolumns][bscolumns class=“one_half_last“]Im Jahre 1988 fand am 4.6. an der Widei-Schule das Schüler- und Bezirksprinzenschießen statt, wo über 100 Schützen angereist waren. Mit einer guten Vorbereitung kamen die Jungschützen mit den Ansturm sehr gut klar.1990 legt Waldemar Schieweck sein Amt nach 25 Jahren als Jungschützemeister nieder.Nachfolger wurden Rainer Adrian und Helmut Kosfeld.

Weitere Jungschützenmeister folgten: Thomas Pähler, Daniel Buschmann,Christian Wischott, Wolfgang Schubert, Martin Rehpöhler, Mirko Volgman und Robin Pietsch.